Rückschau

„Miteinander leben - füreinander da sein - aufeinander zugehen“ – darum geht’s beim nächsten Gottesdienst am Sonntag, 26. Juli, aber auch im Alltag. Dieses Leitwort orientiert sich an einer biblischen Empfehlung: „Jeder soll auf das Wohl der anderen bedacht sein, nicht nur auf das eigene Wohl. Das ist die Haltung, die Jesus Christus uns vorgelebt hat.“ (Phil 2, 4) So schreibt es Paulus aus dem Gefängnis an die Gemeinde in Philippi und hält sowohl seine Exekution für möglich als auch seine Freilassung. Und darum sind seine Worte wie ein Vermächtnis formuliert, „letzte Worte“, die bis heute nichts an Kraft und Aktualität verloren haben.

Taufe – ein Gottesgeschenk

„Was die Taufe ist und was es im Lauf eines Lebens bedeuten kann, getauft zu sein, darum geht es, wenn wir die Taufe eines Kindes miterleben dürfen. Nicht immer folgen Gottes Ruf und seine Botschaft der menschlichen Logik. Der Verfasser des Epheserbriefes schreibt in seinem 2. Kapitel: „Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es.“ Darum bekennen wir mit Psalm 103: „Lobe den Herrn, meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Der mich im Leiden getröstet hat, der meinen Mund wieder fröhlich macht, den will ich preisen mit Psalmen und Weisen, von Herzen ihm ewiglich singen.“ (Ergänzungsheft zum EG Nr. 14)

In den vier Kirchengemeinden im Süden von Oeynhausen 
Rehme, Lohe, Altstadt und Wichern
werden ab kommenden 
Sonntag „Rogate“, 17.05.,  

Gottesdienste in den jeweiligen Kirchen gefeiert. Dazu wurde ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet, das sich streng nach den Vorgaben des Robert Koch-Instituts richtet und den Maßgaben der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Evangelischen Kirche von Westfalen entspricht. Die Hygieneregeln und Vorschriften werden die Gottesdienste in der bisher bekannten Form stark einschränken.

So gibt es in der Heilig-Geist-Kirche statt 350 jetzt nur 
66 ausgewiesene Sitzplätze. 

40 Sitzbänke wurden nun auf 22 reduziert. Für alle Gottesdienstbesucher besteht die Pflicht, Nasen-Mund-Masken zu tragen. Nach den vorgeschriebenen Datenschutzrichtlinien werden Anwesenheitslisten geführt. 

Eine Anmeldung über das Wichern-Gemeindebüro, wkg@live.de oder Tel. 92849

kann die Wartezeit am Kircheingang deutlich verkürzen und wird darum sehr empfohlen.

Viele Gemeindemitglieder haben die Gottesdienste in den vergangenen Monaten vermisst. Durch digitale und analoge Zusatzangebote haben Presbyterien, Pfarrer/innen und Gemeindeglieder versucht, im Glauben gerade in diesen schwierigen Corona-Zeiten beieinander zu bleiben. Die Gemeinschaft in der persönlichen Begegnung im Gottesdienst ist zwar für viele nicht zu ersetzen, dennoch geht die Gesundheit aller Gemeindemitglieder vor.

Bei schönem Wetter findet am 
Donnerstag, 21. Mai, Christi Himmelfahrt,
ein Freiluftgottesdienst am Museumshof statt. Auch dort im Freien gelten dieselben Hygieneregeln und Vorschriften. Die Predigt hält Diakon Ewald Kröger, die liturgische Gestaltung lieg bei Pfr. Mengel und dem Organisten und Posaunenchorleiter der Wicherngemeinde, Herrn Uwe Thies. Anstelle des Posaunenchores wird der Gottesdienst am Keyboard musikalisch begleitet. Es werden 90 Sitzplätze vor dem Hauptgebäude des Museumshofes angeboten. 

Der open-air Gottesdienst beginnt um 10.00 Uhr am Museumshof und steht unter dem Motto: „Goat hen in olle Welt“( Mt 28,19).

Evangelische und katholische Kirchen:
Glockengeläut lädt täglich um 19.30 bis Gründonnerstag zum Gebet

Ab Donnerstag, 19 März, lädt auch im Bereich des Evange-lischen Kirchenkreises Vlotho die Wichernkirchengemeinde  dazu ein, täglich um 19.30 Uhr für einen Moment innezuhalten, eine Kerze anzuzünden, sie gegebenenfalls sichtbar ins Fenster zu stellen  und ein Gebet zu sprechen. 

Zu dieser Zeit werden vielerorts und auch in der Wichern-gemeinde Glocken dazu einladen. Die Einladung zum Innehalten, Kerze anzünden und Gebet ist eine ökumenische Initiative und geht an alle Menschen in ganz Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus.

Ein Gebetsvorschlag der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen NRW (ACK) hierzu:

Ökumenisches Gebet in Zeiten der Corona-Krise

Guter und barmherziger Gott!

In Zeiten von Verunsicherung und Krankheit kommen wir gemeinsam zu Dir und werfen alle unsere Sorgen auf Dich. 
Du schenkst uns neue Zuversicht, wenn uns Misstrauen und Unsicherheit überwältigen.
Du bleibst uns nahe, auch wenn wir Abstand voneinander halten müssen.
Wir sind in deiner Hand geborgen, selbst wenn wir den Halt zu verlieren drohen.

Wir bitten dich:

für alle Menschen, die sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben und erkrankt sind;
für alle Angehörigen, die in tiefer Sorge sind;
für alle Verstorbenen und für die, die um sie trauern;
für alle, die Angst um ihren Arbeitsplatz haben und um ihre Existenz fürchten.
Sei ihnen allen nahe, gib ihnen neue Hoffnung und Zuversicht,
den Verstorbenen aber schenke das Leben in deiner Fülle.

Wir bitten dich:

für alle Ärztinnen und Ärzte, für alle Pflegenden in den Kliniken, Heimen und Hospizen;
für alle, die Verantwortung tragen in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft;
für alle, die uns Tag für Tag mit dem Lebensnotwendigen versorgen;
für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger, die den Menschen Gottes Frohe Botschaft zusagen.
Sei auch ihnen nahe und schenke ihnen Kraft, Mut und Zuversicht.

Wir bitten dich:

für die jungen Menschen unter uns, die Kinder und Jugendlichen,
für alle, die um ihre Zukunft fürchten,
für die Familien, die die erzwungene Nähe nicht gewohnt sind,
für alle, die die Betreuung von Kindern und Jugendlichen übernommen haben.
Sei ihnen allen nahe, schenke ihnen Geduld und Weitsicht, Verständnis und Hoffnung.

Wir bitten dich:

für die Menschen weltweit, deren Gesundheit an jedem Tag gefährdet ist,
für alle, die keine medizinische Versorgung in Anspruch nehmen können,
für die Menschen in den Ländern, die noch stärker von der Krankheit betroffen sind.
Sei ihnen allen nahe und schenke ihnen Heilung, Trost und Zuversicht.

Auch bitten wir dich für uns selbst:
Lass uns trotz aller Sorgen den Blick für die anderen nicht verlieren und ihnen beistehen.
Mache uns bereit, Einschränkungen in Kauf zu nehmen und lass uns dazu beitragen, dass andere Menschen nicht gefährdet werden. 
Erhalte in uns die Hoffnung auf dich, unseren Gott, der uns tröstet wie eine liebende Mutter und der sich aller annimmt.

Dir vertrauen wir uns an. 
Dich loben und preisen wir, heute und alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit.

Wir beten mit der ganzen Christenheit auf Erden:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsre Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.

Amen.

Freitag, 06. März 2020, 16.00 Uhr - Weltgebetstag

Christuskirche, Elisabethstr. 9

Interessieren Sie sich für andere Länder und Kulturen? - Feiern und gestalten Sie gern lebendige Gottesdienste? - Probieren Sie gern neue Rezepte aus anderen Ländern aus? - Beschäftigen Sie sich gern in einem weiten Horizont mit religiösen Fragen? Dann passt der Weltgebetstag zu Ihnen. In diesem Jahr wird der Weltgebetstag von Christen aus Simbabwe gestaltet. Nach dem Gottesdienst sind Sie eingeladen zu afrikanischen Spezialitäten.

Dienstag, 18. Februar 2020, 19.30 - Aktuelle Runde

Gemeindehaus der Wicherngemeinde, Wichernstr. 15

Thema: Vom Kritiker zum Projektbegleiter für Nachhaltigkeit/BUND

Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland ist mit über 2000 Orts- und Kreisgruppen der größte Umweltverband Deutschlands und Mitglied des internationalen Naturschutz-Netzwerkes "Friends of the earth". - Dipl.-Ing. Thomas Dippert ist selbst seit Jahren hoch engagiert in unserer Stadt und Region für den BUND tätig und beschreibt an diesem Abend den Weg in den aktiven Natur- und Umweltschutz.

 

 

Happy hour – Gottesdienst am 23.02.2020

Diskussionsimpuls zur Menschenwürde

„Die Würde des Menschen ist unantastbar - dennoch muss sie geschützt werden!“- Mit einem Anspiel der Konfirmanden der Wichernkirchengemeinde wurde am Sonntag, 23. 02. 2020 eine Diskussion zum Thema „Menschenwürde“ eröffnet. 

Im Rahmen des Gottesdienstformates: „Happy-Hour“ wurde neben modernen Liedern, unter-stützt durch den Kirchenchor der Wicherngemeinde, Raum zum generationsübergreifendem Gespräch gegeben.

Den Impuls dazu gaben die Konfirmanden, indem sie eine Schlüssel-Szene aus dem Leben des Johann-Hinrich Wichern  (1808 -1881) der Gemeinde präsentierten und danach die Gottesdienstbesucher aufforderten ins Gespräch zu kommen. So sollten die generationsübergreifenden Gesprächsgruppen untereinander klären, wie der biblische Hinweis zu verstehen ist, dass der Mensch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurde. 

„Was bedeutet diese „Würde“ des Menschen für unseren Umgang miteinander?“ Und: „Kann jemandem seine Menschenwürde wieder genommen werden?“